Thomas Wachenheim

 

Trainerteam 2018/2019

Trainer: Thomas Wachenheim

Co-Trainer + Betreuer: Toni Ciuccio, Gerhard Schulz

2. Mannschaft: Benedikt Sitterle

 

Trainer Wachenheim im Interview „Wenn wir unsere Ziele erreichen möchten, müssen wir mehr tun als die anderen.“

SVT: Wo konntest du in der Vergangenheit Erfahrun- gen als Spieler und Trainer gewinnen ?

TW: Im Aktivbereich habe ich in Neuenburg (Landesliga), Heitersheim (Bezirksliga) und Müllheim (Landesliga) gespielt. Als „Endzwanziger“ hat mir Neuenburg die Möglichkeit gegeben, die „Seiten“ zu wechseln und erste Erfahrungen als Trainer zu sammeln. In den darauffolgenden 10 Jahren habe ich zunächst vier Jahre als Spielertrainer und die restlichen Jahre ausschließlich als Trainer fungiert. In dieser Zeit konnten wir von der Kreisliga B in die Bezirksliga aufsteigen und einmal das Finale im Bezirkspokal erreichen. Danach war ich für zwei Jahre in Pfaffenweiler tätig.

SVT: Was treibst du sonst so, wenn du nicht gerade auf dem Fußballplatz anzutre en bist?

TW: Ich bin ziemlich sportverrückt, 4–5mal die Woche mache ich Calisthenics, d.h. Körpergewichtstraining (Liegestütz, Kniebeugen, Klimmzüge und solche Spässchen, die Jungs haben auch schon ein bisschen daran teilhaben dürfen 🙂 …) verbunden mit Joggen. Den Rest der Zeit dann noch mit Frau, Kind und Hund… Das alles geht natürlich nur, mit einer verständnisvollen Partnerin an deiner Seite.

SVT: Was hat dich dazu bewogen, nach einem Jahr Pause, das Traineramt beim SV Tunsel zu übernehmen?

TW: Nachdem der erste Kontakt über Jens stattfand, haben wir uns für erste Gespräche verabredet. Bei diesen hat die Chemie zwischen uns sofort gepasst. Danach habe ich dann das erste Vorbereitungsspiel gesehen, hier war für mich schnell klar, das passt… Für mich ist wichtig, das das Wort„Vereinsleben“ nicht nur eine hohle Phrase ist. Es gibt nicht viele Vereine, in denen dies so gelebt wird. Viele Aktive engagieren sich in der Vorstandschaft, als Jugendtrainer, die Jungs spielen beim SVT, weil es IHR VEREIN ist und hier ihre Freunde sind. Dazu kommt, das wir im Aktivbereich viele sehr junge, talentierte Spieler haben, welche erste am Anfang Ihrer Entwicklung stehen.

SVT: Wie lautet dein Fazit nach gut vier Wochen SVT?

TW: Überwiegend positiv. Die Unterstützung im Trainerteam und von Seiten der Vorstandschaft ist hervorragend. Die Jungs im Aktivbereich sind allesamt super Typen, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind in einem Team extrem wichtig. Sehr zufrieden bin ich auch mit der Art und Weise wie wir trainieren, alles sind sehr motiviert und mit Begeisterung dabei. Einzig nicht zufrieden bin ich mit der grundsätzlichen Trainingsbeteiligung. Aufgrund der Urlaubssitution, Krankheit, Verletzte, etc. sind wir im Schnitt ca. 20 Mann, das entspricht jedoch unter 50% des Gesamtkaders. Hier bin ich jedoch sehr zuversichtlich, das sich diese ab nächster Woche deutlich verbessern wird. Wenn wir unsere Ziele erreichen möchten, müssen wir mehr tun als die anderen.

SVT: Welche Ziele hast du für die kommende Saison ?

TW: Die Frage sollte aus meiner Sicht lauten: WELCHE ZIELE HABT IHR FÜR DIE KOMMENDE SAISON ? Wir, d.h. Mannschaften und Trainerteam, möchten gemeinsam einen Spielstil erarbeiten, in dem sich jeder Spieler wiederfinden kann und mit Spass dabei ist. Jeder Spieler ist einer wichtiger Baustein im Gesamten, nur wenn wir alle an einem Strang ziehen, werden wir die Chance haben, das sich dies auch in sportlichem Erfolg zeigen wird. Ich persönlich habe den Eindruck, das die Jungs begriffen haben, das ihr vorhandenes Talent alleine, hierfür nicht ausreichen wird. Im Fussball sind andere Eigenschaften, wie Ehrgeiz, unbändiger Siegeswille und Teamgeist wichtiger, da in vielen Spielen die kämpferischen und läuferischen Tugenden zuerst in die Waagschale geworfen werden müssen und das spielerische Moment im Anschluss den Ausschlag geben kann.

SVT: Welche Mannschaften erwartest du im Kampf um die Meisterschaft?

TW: Aus meiner Sicht kommen hier mehrere Mannschaften in Frage. Ballrechten-Dottingen 2, Staufen, Ehrenstetten, Hausen 2 um nur einige zu nennen. Ich denke die Liga ist grundsätzlich ausgeglichener als letzte Saison. Auch wir sind sicherlich in der Lage um die Meisterschaft mitzuspielen. Für uns wird jedoch nicht wichtig sein, uns an den anderen Mannschaften zu orientieren. Ich erwarte, das wir uns einzig und alleine an unseren persönlichen 100% orientieren, völlig unabhängig wie der Gegner heisst. Sollte uns gelingen, diese konstant, bestmöglich zu erreichen, bin ich als Trainer zum einen sehr stolz auf die Jungs und auch überzeugt, das am Ende, gepaart mit den notwendigen Glück, ein entsprechender Tabellenplatz herauskommen wird.